Partnerstudie – OCEAN

Studie zur optimalen Antikoagulation nach Katheterablation von Vorhofflimmern bei Patienten mit erhöhtem Schlaganfallrisiko

Prospektive, unverblindete, randomisierte, kontrollierte Phase 4 Studie, international (Canada, China, D, Israel, Australien, Belgien), multizentrisch

Studie zur Untersuchung, ob die andauernde langfristige orale Antikoagulation der Behandlung mit Thrombozytenaggregationshemmern (ASS) in der Reduktion von zerebralen Embolien bei Patienten mit moderatem Risiko nach erfolgreicher Katheterablation bei Vorhofflimmern überlegen ist.

Vorhofflimmern ist ein unregelmäßiger Herzrhythmus, bei dem die oberen Herzkammern (Vorhöfe) sehr schnell schlagen. Vorhofflimmern kann das Risiko erhöhen, dass sich Blutgerinnsel im Herz bilden. Diese können sich lösen und zum Gehirn wandern, wo sie einen Schlaganfall auslösen können. Die Katheterablation ist ein Verfahren, mit dem der normale Herzrhythmus wiederhergestellt wird. Allerdings können selbst Patienten, bei denen diese Behandlung erfolgreich ist, verglichen mit Menschen, die niemals Vorhofflimmern hatten, ein erhöhtes Schlaganfallrisiko haben.

Um das Schlaganfallrisiko zu reduzieren, wird Patienten nach der Katheterablation eines von zwei Medikamenten verschrieben: ein Medikament, das die Funktion der Blutplättchen hemmt (Acetylsalicylsäure (ASS), z.B. Aspirin®), oder ein Blutverdünner (auch Antikoagulanz genannt, z.B. Rivaroxaban). Mit dieser Studie soll herausgefunden werden, welche dieser beiden Behandlungsarten am besten Schlaganfälle verhindert.

Studienleiter

Newmarket, Ontario

Studienleiter

Ottawa, Ontario

EU Sponsor Legal Representative, Regulatorisches Projektmanagement für Deutschland